Benediktuswettbewerb in Melk

VonMichaela Schaumberger

Benediktuswettbewerb in Melk

Bericht von Felix Kißling

Der Wettbewerb begann mit meiner Anreise am 9.10, wo ich mich nach Unterrichtsende in der Jugendherberge Melk einfand. Nachdem ich mich häuslich eingerichtet hatte, begab ich mich zum Stift. Schon auf dem Weg schloss ich ein paar Kontakte mit meinen Konkurrenten und musste feststellen, dass einige davon um einiges firmer in Latein waren als ich. Wir wurden im Stift recht herzlich vom Abt empfangen. Danach lag es an uns, unsere Schulen zu präsentieren. Fünfzig Schulen waren es. Und auch wenn ich etwas nervös war, glaube ich, dass ich mich wacker geschlagen habe.
Am nächsten Tag ging es dann so richtig los. Gleich nach dem Frühstück hatten wir die Klausur: Übersetzen. Vier Stunden lang. Die Texte waren schwer, aber da ich mich (vielen Dank, Frau Prof. Tonder!) gut vorbereitet fühlte, begann ich mit vollem Enthusiasmus mit der Übersetzung. Nach der Klausur hatten wir ein wenig Freizeit, die ich mit den neu gefundenen Kollegen zubrachte. Anschließend hatten wir eine Führung durch das Kloster und bekamen sogar Räumlichkeiten zu sehen, die der breiten Öffentlichkeit sonst verwehrt bleiben.
Am 11.10 war es dann so weit: die Siegerehrung. Nach einer schier unendlichen Anzahl an Reden war die Zeit gekommen. Doch leider, die Top drei blieb mir verwehrt und alles andere wird leider Gottes nicht bekannt gegeben. Dennoch war dieser Wettbewerb nicht unnütz. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt und außerdem Freundschaften geschlossen. Auch meine Latein- Kenntnisse haben sich gebessert und, sind wir uns doch mal ehrlich, wer wollte nicht schon mal Mönche beim Morgengebet beobachten?

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